Wind

Ausbildung zum Segelflugzeugführer

Die Segelfliegergruppe Steinkopf bildet im Segelflug auf den Segelflugzeugen ASK 13 und DG 500 (beides Doppelsitzer), sowie LS 4 und Ka 8 (beides Einsitzer) aus. Die Ausbildung wird bis zur Alleinflugreife an der Winde durchgeführt. Hierfür werden je nach Talent und Aktivität ca. 40 bis 60 Starts und Landungen benötigt.

Der Flugschüler wird weitere Flüge unter Aufsicht des Fluglehrers mit "Flugauftrag" durchführen. Bei aktiver Beteiligung d.h. mehr als 25 Flugstunden, einem Streckenflug von 50 Kilometern und den erforderlichen Theoriestunden kann der Flugschüler zur amtlichen Prüfung angemeldet werden. Die Prüfung besteht aus einem theoretischen Teil und der praktischen Prüfung.

Voraussetzungen für den Beginn der Ausbildung:

  • kein Mindestalter
  • körperliche Tauglichkeit
  • charakterliche Eignung
  • Folgende Dokumente müssen dem Ausbildungsbetrieb übergeben werden:
    • Kopie des Personalausweiss / Kinderausweis
    • fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis
    • polizeiliches Führungszeugnis
    • Erklärung über schwebende Strafverfahren
    • Auskunft aus dem Verkehrszentralregister
    • Einverständniserklärung der Eltern bei Minderjährigen

Bei entsprechendem Wetter und der eigenen Aktivität kann die Ausbildung bis zur A-Prüfung (1. Alleinflug) in der ersten Saison erledigt sein. Es ist im Durchschnitt ein Tag vom Wochenende einzuplanen.

Jetzt fängt der Flugsport erst richtig an!

Der fertige Pilot kann jetzt selbständig Flüge, Überlandflüge planen und durchführen. Es ist möglich ein eigenes Flugzeug zu betreiben. In der Segelfliegerei haben wir mehrere Schwerpunkte: den sportlichen Überlandflug, dezentrale Meisterschaften, Meisterschaften, Gebirgssegelflug, Fliegen nur so, Fliegen zu zweit, aber auch das Vereinsleben und die Pflege der Geräte macht Spaß.
Für Überlandflugtrainig steht ein Leistungsflugtrainer zur Verfügung. Desweiteren kann man mit geringem Aufwand seinen Pilotenschein auf TMG (Motorsegler) erweitern. Für den TMG ist noch das Funksprechzeugniss in deutsch oder englisch (BZF II oder I) erforderlich sowie eine praktische Prüfung.

Wolfgang Seitz, Fluglehrer Segelflug

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