Wind

Ausbildung zum Luftsportgeräteführer

Unser Verein bietet im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen auch das Ultraleichtfliegen im Verein an. Dazu steht ein Flugzeug vom Typ Ikarus C 42 zur Verfügung. Dieses zeichnet sich durch seine problemlose Handhabung und Gutmütigkeit aus.

Die Ausbildung zum UL-Piloten im Verein ist kostenlos! Der Flugschüler bezahlt nur wie jedes andere Mitglied seine Vereinsbeiträge und seine Flugstunden, sowie die anfallenden amtlichen Prüfungsgebühren.

Was darf ein UL-Pilot?

Ultraleichtflugzeuge fliegen mit einem maximalen Abfluggewicht von 472,5 kg. Dabei gibt es wirklich ultraleichte Flugzeuge der ersten Stunde mit einer Geschwindigkeit von max 60 km/h, wo man vollkommen offen im Wind sitzt. Aber es gibt auch mittlerweile Ultraleichtflugzeuge, die mit einer Geschwindigkeit an die 300 km/h viele Motorflugzeuge überholen. Die Preise gehen von 3.000,- Euro bis über 80.000,- Euro. Der Trend geht momentan klar zu dem kleinen Flugzeug mit geschlossener Kabine, Heizung, etc... Mittlerweile werden Ultraleichtflugzeuge auch zum Schleppen von Segelflugzeugen eingesetzt.

Unser UL Ausbildungsleiter und Ultraleichtfluglehrer:

Ausbildungsleiter (Ultraleicht)
Harald Stephan
Mobil 0175 - 4061460

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Was muss ich tun, wenn ich Pilot werden will?

Persönliche Voraussetzungen:

  • Mindestalter 16 Jahre (Zustimmung des gesetzlichen Vertreters)
  • Geburtsurkunde
  • Tauglichkeitszeugnis (Fliegerarzt ist bei uns im Verein)
  • Polizeiliches Führungszeugnis

Dann kann's auch schon losgehen. Die Ausbildung umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil.

Theoretische Ausbildung:

In der Theorie werden 60 Stunden Unterricht (45 je Minuten) gehalten. Dieser umfasst die Fächer:

  • Luftrecht
  • Technik
  • Aerodynamik
  • Meteorologie
  • Navigation
  • Verhalten in besonderen Fällen
  • Flugfunk
  • Menschliches Leistungsvermögen
  • Pyrotechnische Einweisung (für das Rettungsgerät)

Die Ausbildung schließt mit einer Prüfung ab.

Dieser theoretische Teil findet meist im Winter statt, so dass es im Frühjahr dann gleich mit der praktischen Ausbildung losgehen kann.

Praktische Ausbildung:

Der erste Teil umfasst die Ausbildung bis zum ersten Alleinflug und dauert je nach Geschick des Flugschülers ca. 10-20 Stunden Flugzeit. Dabei lernt man alles, was man braucht um den Flieger sicher alleine fliegen zu können inklusive Verfahren im Notfall (Landungen ohne Motor).

Der erste Teil der Ausbildung endet mit dem ersten Alleinflug des Flugschülers.

Nun kommt der zweite Teil. In diesem vertieft der Flugschüler seine Fähigkeiten. Er fliegt alleine aber auch noch mit dem Fluglehrer. Hier wird er schon langsam auf die Überlandfliegerei vorbereitet.

Im dritten Teil dann dreht sich alles um die Überlandfliegerei. Flüge werden zunächst mit Fluglehrer geplant und verschiedene Flugplätze der näheren und weiteren Umgebung angeflogen. Anschließend macht der Flugschüler 5 Überlandflüge alleine.

Ist das alles geschafft folgt die praktische Prüfung. Der Flugschüler fliegt dabei mit dem Prüfer und muss sein Können am Platz und bei einem Überlandflug unter Beweis stellen. Nach der praktischen Prüfung ist er dann fertiger UL-Pilot und kann nach Erhalt seines Scheines alleine fliegen wohin und wie er will.

Nach weiteren 3 Überlandflügen und danach 2 Überlandflügen mit Fluglehrer über mindestens 200 km mit Zwischenlandung, kann dann nach Eintragung der Passagier-Flugberechtigung ein Passagier mitgenommen werden.

Bei ausreichendem Interesse und Flugschülern versuchen wir immer im Frühjahr eine Woche Fluglager für UL-Schüler anzubieten, wo es dann jeden Tag von morgens bis abends nur ums Fliegen geht. Die Flugschüler können nach so einer Woche meist alleine fliegen und haben sehr viel gelernt. Das Fluglager findet auf irgendeinem Platz in Deutschland statt oder sogar im Ausland.

Interesse?

Am Wochenende auf den Platz kommen und jemanden ansprechen. Reinschnuppern kostet nix!!

Harald Stephan, Ausbildungsleiter Ultraleicht

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